6. Mai 2011
Kanzleialltag

Kurz vor Schluss

Freitag Abend, das Büro leert sich. Zeit, durchzuatmen, und Zeit für privatere Gespräche vor dem zum Greifen nahen Wochenende: Pläne für die freie Zeit, keine juristischen Diskussionen. Bis ein Steuerberater-Kollege zu uns stößt und uns mit einem aktuellen Fall die Umstände unserer Daseinsberechtigung uns ganz schnell wieder vor Augen führt: Er sei auf dem Weg nach Hause und brauche einen juristischen Rat.

Ein Vertreter habe heute in der Wohnung unseres Kollegen ein Reinigungsgerät für Sitzmöbel präsentiert und dabei die nigelnagelneue Couch erheblich beschädigt. Problematisch sei dabei, dass sich die Beschädigung auf ein einzeln nachkaufbares Couch-Element beziehe. Was tun, wenn bei dem ausgetauschten Element Farbabweichungen gegenüber den übrigen Elementen vorliegen?

Wir klären die Fragen unseres Kollegen, denken bei diesem Sachverhalt aber vor allem an unsere Referendare, die derzeit kurz vor dem schriftlichen Staatsexamen stehen. Ist das nicht der Stoff, aus dem Klausuren sind? Und wären da nicht noch schöne Fallvarianten und eine komplexe prozessuale Einkleidung denkbar? Wir drücken jedenfalls unserem Kollegen bei der Schadensabwicklung und unseren Referendaren fürs Examen die Daumen!

Tags: Großkanzlei HR Kollegen Nachwuchsförderung Referendar work-life-balance


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