28. November 2011
Bankrecht Service

„Over the counter“-Derivate – Neue Regeln am Verkaufstresen

OTC („Over the counter, dt.: “über den Verkaufstresen“) steht im Gesundheitsbereich für Arzneimittel, die in einer Apotheke frei – also ohne Rezept – verkauft und erworben werden können. Im Bereich Banking und Financing werden mit diesem Begriff Derivate bezeichnet, die außerbörslich gehandelt werden. Diese OTC-Derivate stehen seit einiger Zeit im Fokus von Regierungen und Gesetzgebern, gelten sie doch als eine der wesentlichen Ursachen der Finanzkrise. Jetzt macht die EU-Kommission Nägel mit Köpfen und hat eine Verordnung vorgelegt, die für mehr Transparenz und Stabilität an den OTC-Derivate-Märkten sorgen soll.

Apropos, Gesundheit: Unser Nachbarland Schweiz exportiert nicht nur wirksame Hustenbonbons nach Deutschland, sondern womöglich auch bald neue Geschäftsideen im Banking. Beide Länder schlossen Ende September ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf den Gebieten Steuern und Finanzmarkt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Besteuerung von Kapitaleinkünften. Das Abkommen erleichtert den Marktzugang von Schweizer Banken. Es kann davon ausgegangen werden, dass dadurch das Cross-Border-Geschäft von eidgenössischen Finanzinstituten in Deutschland kräftige Impulse erhält.

Details zu diesen Themen und Vieles mehr lesen Sie in unserem aktuellen Update Banking & Finance.

// Editorial

// Wissen

// Blick ins Ausland

Tags: Cross-Border Darlehensforderung Darlehensgeber Darlehensnehmer Immobilienfinanzierung Insolvenzanfechtungsrisiken Insolvenzverfahren MaComp Private-Equity-Finanzierung Transaktionsregister Versicherungsverträge Vollstreckungsklausel


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.