7. Oktober 2010
Anwaltsblog
CMS Kanzleialltag

Der Anwalts-Blog – Schnee von gestern? Keineswegs!

Nun haben wir so lange hin- und herüberlegt, die Sinnhaftigkeit der Übung diskutiert, haben getestet und Seitenlayouts ent- und wieder verworfen. Wir haben viel gelesen, die Diskussionen verfolgt und den Wettbewerb beobachtet, um gut vorbereitet zu sein. Unseren Blog gab es zu dieser Zeit schon – bloß wusste es niemand. Am Ende: Endlich ist unser Blog offiziell online. Der Autor war zwischenzeitlich schon in Grübeln gekommen. Kommen wir zu spät? Sind Blogs, gerade von Anwälten, schon wieder out, weil man sich heute nur noch ausschließlich über soziale Netzwerke informiert?

Wie immer ist es gut, wenn man jemand fragen kann, der sich damit auskennt. Diese Gelegenheit bot sich anlässlich eines Gerichtstermins in München nebst anschließendem Wiesn-Besuch. Angesprochen auf den Nutzen juristischer Blogs zeigt der Vertreter des Mandanten (dessen Verfahren wir übrigens grandios gewonnen haben), immerhin der Marketing-Leiter eines großen Versicherers, seine persönlichen Blog-Favoriten auf seinem Smartphone. Unter ihnen findet sich eine Fülle von Jura-Blogs. Er erläutert, dass er diese als Nichtjurist in Form und Inhalt viel besser nachvollziehen kann als Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften.  Sein Kollege, der Mann aus der Rechtsabteilung, stimmt zu. Gerade auf Reisen und für zwischendurch ist der Blog leichte, aber doch informative Kost. Und so ist es auch von uns gedacht.

Ganz allein können die Herren mit ihrer Meinung nicht stehen. Denn schon nach einer Woche hat unser Blog mehr Zugriffe als beispielsweise die TMT-Fachbereichsseite unserer Kanzleihomepage.

Also: Wir bloggen weiter.

Tags: CMS-Blog juristische Blogs Social Media Web 2.0


Pascal
am 15.10.2010 um 07:30:15

Ich muss gestehen: Ich habe den Blog auch eben erst über Jurablogs entdeckt. Ich bin zwar in meinem Praktikum bei CMS schon einmal kurz drüber gestolpert, habe mich aber noch nicht näher damit befasst.

Ob sich ein Blog zu Marketing-Zwecken lohnt bzw. sich darüber im für CMS relevanten Bereich Mandanten gewinnen lassen weiß ich natürlich nicht. Als Blogleser ist das aber für mich auch nebensächlich, sofern der Inhalt stimmt. Da wäre für mich eine Mischung aus lesbar aufbereiteten juristischen Themen verbunden mit einer guten Portion Kanzleialltag wünschenswert. So erfährt man ein bisschen, was hinter den Türen so passiert.

Viel Erfolg jedenfalls mit Ihrem Blog!

Pascal Striebel

Pascal
am 15.10.2010 um 07:31:35

Und ein nachtrag noch:

Ein Facebook-Profil schadet dennoch nicht 😉

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